10 Punkte Nutzungsrechte für Fotos

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10 Punkte Nutzungsrechte für FOtos

Das Internet lädt dazu ein, mal schnell ein Bild “auszuleihen” – hier bekommst du 10 Tipps – 10 Punkte Nutzungsrechte für Fotos.

Du bist dir unsicher, ob du Fotos aus dem Internet einfach so nutzen darfst? Die Unsicherheit ist berechtigt, denn das kann teuer werden.

Die Rechte des Rechteinhabers stehen an erster Stelle. Wenn du Fotos nutzen möchtest, hole dir eine Zustimmung vom Rechteinhaber.

Wie oben beschrieben ist eine Zustimmung des Rechteinhabers (Fotograf, Inhaber des Bildes) für die weitere Nutzung notwendig. Denke auch an die Rechte des Motivs, hier können Kunstwerke, Gebäude, Marken oder Models abgebildet sein und eine Rolle spielen.

Zustimmen kann nur der Rechteinhaber.

Nur Rechteinhaber sind befugt einer weiteren Nutzung zuzustimmen. Wenn Modells auf einem Bild zu sehen, gehe sicher ob dieses die Rechte an den Fotografen abgetreten hat. Dies ist über ein Model-Release schriftlich festgehalten, sollte dies nicht der Fall sein, Finger weg.

Vereinbarung über Nutzung und Vergütung.

Bevor du das Bild nutzt, sollten die Nutzungsrechte schriftlich klar und deutlich festgehalten werden. Folgende Fragen spielen eine Rolle.

  • Gilt ein ausschließliches oder einfaches Nutzungsrecht?
  • Wie lange wird das Nutzungsrecht vergeben?
  • Auf welchen Medien darf das Foto genutzt werden?
  • Höhe der Vergütung
  • Alle halten sich an diese Vereinbarung

Nennung Fotograf/Urheber und Art der Lizienz

Der Urheber eines Fotos hat stets das Recht auf Nennung. Der Urheber bestimmt, ob er genannt wird, wo er genannt wird. Dieses Recht gilt auch für Creativ-Commons Fotografen.

Belegexemplar der Publikation.

Um Missverständnisse vorzubeugen, sende dem Fotografen ein Belegexemplar auch zum Eigenschutz vor eventuellen rechtlichen Konsequenzen. Bei Onlinepublikationen ist ein Link zur richtigen Seite nicht nur ein guter Ton.

10 Punkte Nutzungsrechte für Fotos

Finger weg von unbekannten Urhebern.

Wie oben beschrieben kann es teuer werden, wenn man einfach so Fotos für seine Zwecke nutzt. Ein großes Fragezeichen entsteht bei unbekannten Urhebern.

Fremde Fotos bearbeiten.

Auch hier gilt es eine Zustimmung beim Urheber. Vor jeder Bearbeitung ist eine Zustimmung einzuholen.

Keine uneingeschränkte Nutzung von Stock-Agenturen.

Auch beim Kauf von Fotos aus Foto-Stock-Agenturen sind Lizenzbestimmungen einzuhalten. Das regelt sich meist über den Kaufpreis, bitte darauf achten, was man, wo für eingekauft hat. Auch hier ist die Nennung des Urhebers Pflicht. Genauere Bestimmungen stets beim Anbieter lesen und akzeptieren.

Vertrauen ist gut…

…aber nicht immer gegeben. Vor der Veröffentlichung einer Website sollten alle Rechte klar und deutlich geklärt sein, der Webdesigner ist hier der Ansprechpartner. Verstoße nicht gegen Rechte Dritter. Das gilt für alle Arten von Webseiten. Print Publikationen können im Zweifelsfall gestoppt werden, das kann teuer werden.

No go – Social Media.

Zum Eigenschutz, verbreitet nie Fotos von anderen in deinen sozialen Netzwerken auch, wenn du sie noch gut findest. Das gilt für die private und natürlich gewerbliche Nutzung.

Ich kann keine Rechtsberatung geben, alle Inhalte sind nach besten Wissen und Gewissen hier aufgeschrieben. Wenn du tatsächlich einen solchen Fall vor dir hast, wende dich an einen Anwalt vor Ort und überlasse dem Profi die weiterführende Arbeit und Kommunikation.

Leckere Fotos findest du auch auf Ostfrieslandisst.de